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Bernard-Massard

100 JAHRE GESCHICHTE

 
Bernard-Massard

GESCHICHTE & WICHTIGE DATEN

DIE URSPRÜNGE DER FIRMA
BERNARD-MASSARD

1921

gründete Jean Bernard das Unternehmen Bernard-Massard, benannt nach seinem Familiennamen und dem seiner Frau Anne Massard. Nach seiner Tätigkeit als Kellermeister in der Champagne kehrte Jean mit dem Know-How, das er in den renommierten Häusern von Reims und Epernay erworbenen hatte, aus beruflichen und privaten Gründen in sein Heimatland Luxemburg zurück. Er schuf das neue Unternehmen am Moselufer mit dem Ziel, Schaumweine nach der Champagner-Methode (heute "Traditionelle Methode" genannt) herzustellen. Bernard-Massard wendet dieses Verfahren bis heute an. 1923 öffnete sich die Firma dem belgischen Markt und exportiert seitdem erfolgreich seine Weine in das Nachbarland.

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DIE KRISE VON 1929 UND DIE EINFÜHRUNG VON Raisinor

Die Krise von 1929

erschütterte das Unternehmen, das daraufhin in Liquiditäts- und Produktionsschwierigkeiten geriet. Der damalige Leiter, Joseph Clasen, beschloss deshalb im Jahr 1933 die Produktpalette zu diversifizieren und mit der Produktion von Traubensaft zu beginnen. Er schuf die Marke Raisinor, die als "wirksames Heilmittel", aber auch als "köstliches Hygienegetränk, unvergleichliches Diätgetränk, vitamin- und zuckerreiches Lebensmittel, Gesundheitselixier und Naturheilmittel" verkauft wurde. Mit Raisinor gelang es Bernard-Massard, sich in diesen schwierigen Zeiten über Wasser zu halten.

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DER ZWEITE WELTKRIEG UND SEINE FOLGEN

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs

beschäftigte Bernard-Massard etwa 45 Personen - die Mehrheit von ihnen Arbeiter - und produzierte 150.000 Flaschen Schaumwein. Als der Krieg ausbrach, wurde das Unternehmen von dem Konflikt stark getroffen. Das Geschäft lag am Boden, der Krieg machte jegliche Arbeit unmöglich... Während der Ardennenoffensive wurden auch die Gebäude stark beschädigt, zum Teil durch die amerikanischen Truppen, die sich im Winter 1944 dort niederließen.
In der Nachkriegszeit und nach dem Tod ihres Vaters traten Carlo und Andre Clasen in das Unternehmen ein und begannen, es wieder auf die Beine zu stellen.

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INVESTITIONEN FÜR DIE MODERNISIERUNG

1957

verstarb André Clasen, sodass sein Bruder Carlo mit gerade einmal 33 Jahren alleine die Aufgabe übernehmen musste, die Marke Bernard-Massard wiederzubeleben, den Vertrieb in Luxemburg und Belgien anzukurbeln sowie die Anlagen zu modernisieren. Bereits 1960 wurden große Investitionen getätigt: Neue Geräte wurden angeschafft, die Kellerräume erweitert und der Weintourismus eingeführt. Allmählich begann sich das Unternehmen zu erholen, erlebte aber mit der Stahlkrise Mitte der 1970er Jahre einen weiteren Rückschlag. 1971 war dennoch ein denkwürdiges Jahr, denn es markierte das 50-jährige Firmenjubiläum. Zu diesem Anlass wurde die Cuvée de l'Ecusson eingeführt, die bis heute das beliebteste und meistverkaufte Produkt des Unternehmens ist.

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WIEDERGEBURT UND REORGANISATION IN DEN 80ER JAHREN

1979

trat Carlos Sohn, Hubert Clasen, in die Kellerei ein. Um seine Geschäftsaktivitäten zu diversifizieren, gründete Bernard-Massard eine Handelstätigkeit und begann mit dem Import von Weinen prestigeträchtiger ausländischer Domänen. Zugleich begann das Haus, seine Cuvées anders zu vermarkten. Sie wurden nicht mehr als Produkte präsentiert, die für besondere Anlässe reserviert sind, sondern eher als Aperitif-Getränke für alle Momente des Lebens. Eine besondere Herausforderung bestand auch darin, die damals hauptsächlich luxemburgischen und belgischen Verbraucher davon zu überzeugen, dass ein Qualitätsschaumwein ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis bieten kann.

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INTERNATIONALISIERUNG IN DEN 90ER JAHREN

In den 1990er Jahren

begann Bernard-Massard neue Märkte zu erobern. 1996 erwarb das Unternehmen über Bernard-Massard Trier das Château Fontesteau in Bordeaux und begann mit dem Verkauf seiner Weine auf internationaler Ebene. Im selben Jahr exportierte Bernard-Massard erstmalig nach Finnland, wo seine Produkte inzwischen zu den 10 meistverkauften Weinen des Landes zählen. Zwei Jahre später nahm die Marke Quebec (Kanada) ins Visier, das heute den zweitgrößten Exportmarkt nach Belgien darstellt. In diesen beiden Ländern wurde Bernard-Massard mit der Zeit immer erfolgreicher.

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MODERNISIERUNG UND INNOVATION

2011

trat Antoine Clasen, Huberts Sohn, in das Familienunternehmen ein. Sechs Jahre später wurde die Cuvée de l'Ecusson von der renommierten englischen Zeitschrift Decanter zum besten Schaumwein in seiner Kategorie gewählt. 2018 investierte Bernard-Massard in die Modernisierung der Produktionskette, der Lagerung und der Weinbauausrüstung: Damit wird das Unternehmen seinem Anspruch gerecht, durch stetigen Fortschritt die Exzellenz der Weinwelt in Luxemburg sowie über die Grenzen des Landes hinaus zu repräsentieren. 2020 bringt Bernard-Massard seinen ersten Bio-Schaumwein auf den Markt, hergestellt aus biologisch angebauten Trauben. Das Unternehmen setzte sich daraufhin das 10-Jahre-Ziel, mehr und mehr in den nachhaltigen Weinbau zu investieren, da die Natur selbst die wichtigste aller Ressourcen darstellt. Heute exportiert das Unternehmen seine Schaum- und Stillweine in viele Länder, darunter Belgien, die Niederlande, Finnland, Kanada, aber auch Norwegen, das Vereinigte Königreich, die USA, Russland, Japan, Indien sowie West-und Ostafrika.

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UND DIE GESCHICHTE GEHT WEITER...
Bernard-Massard

DIE 100 JAHRE CUVÉE

Cuvée
1921
100TH ANNIVERSARY
DIE JUBILÄUMSCUVÉE KAUFEN

EIN CUVÉE ZUM HUNDERTSTEN JAHRESTAG VON Bernard-Massard

Die Cuvée 1921, hergestellt aus Trauben unserer besten Parzellen, ist ein brillanter Ausdruck unseres Know-hows.
Die Illustration auf dem Etikett, entworfen von der luxemburgischen Künstlerin Anne Mélan, wurde von einem alten Bernard-Massard-Briefkopf inspiriert und mit Symbolen, die auf die Geschichte des Hauses anspielen, verziert.

Eine unserer Aufgaben ist es, den verantwortungsbewussten Genuss unserer Weine zu gewährleisten.

Wir müssen sicherstellen, dass Sie in Ihrem Land das gesetzliche Mindestalter für Alkoholkonsum haben, bevor wir Sie bei Bernard-Massard willkommen heißen.

Sollte in Ihrem Land keine Altersgrenze existieren, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein.

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